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Vitamin C

Was Vitamin C alles kann

Vitamin C ist im Gegensatz zu vielen anderen Vitaminen an sehr vielen  verschiedenen Prozessen beteiligt: Es neutralisiert freie Radikale, die häufig mit der Entstehung von Krebs in Zusammenhang gebracht werden. Darüber hinaus fördert es die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung.  Beim Abbau des Cholesterins in Gallensäure ist es maßgeblich beteiligt.   Entgiftung der Leber durch Vitamin C hilft dabei Chemikalien auszuscheiden. Für die Produktion von Schilddrüsenhormonen ist es nötig. Es wird bei der Bildung von Kollagen benötigt; das ist der Stoff, der im Bindegewebe vorkommt und  zu Elastizität von Haut, Gelenken, Muskeln, Knochen und Gefäßen führt.

Vitamin C ist in sehr vielfältiger Weise daran beteiligt, dass der Körper gesund funktioniert.

Ein kranker Körper kämpft und braucht daher besonders viele Nährstoffe, insbesondere Vitamin C. Nur wenn der Körper mit allen Stoffen in ausreichender Form versorgt ist, kann er selbst zum Wunderheiler werden.

Bio ist immer noch besser

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Studien zeigen, dass zum Beispiel Bioobst und Biogemüse mehr Vitamine enthalten als konventionell angebaute Nahrungsmittel.

Beispiel Tomaten: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass „sportliche“ Tomaten gesünder sind als rundum verwöhnte Tomaten, die sich nie anstrengen mussten. Genauer: Konventionell angebaute Tomaten leben in einem Überfluss an Nährstoffen, weil sie gemästet werden.

Anders die Biotomaten. Sie werden nur mit Mist, Gülle und Pflanzenresten gedüngt. Drohen Pilzinfektionen, bekommen sie eine Mischung aus Löschkalk und Kupfersulfat. Sie müssen sich also anstrengen, wenn sie überleben wollen. Das kostet Kraft, und deshalb sind sie tendenziell leichter und kleiner als ihre verwöhnten Artgenossen.

Dafür aber enthalten sie bis zu 57 Prozent mehr Vitamin C. Außerdem haben sie erhöhte Mengen Zucker und sekundäre  Pflanzenstoffe und doppelt so viele aktive Enzyme.

Die erschwerten Bedingungen, unter denen die Biopflanzen aufwachsen, mobilisieren Lebenskraft! „Couch Tomatos“ sind dicker und weniger widerstandsfähig. Genau wie „Couch Potatos“ . . .

Vitamine leben nicht lang

Heute weiss man, wie empfindlich Vitamine auf Lagerung und Transport sowie auf den Einfluss von Sauerstoff, Licht und Temperaturveränderungen reagieren. Werden zum Beispiel Äpfel oder Kartoffeln sehr lange gelagert, werden enzymatische Prozesse in Gang gesetzt. Diese Prozesse führen zum Abbau von Vitaminen. Messungen haben gezeigt, dass ein Apfel vom Markt in München etwa zwölf Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm enthält. Wenn du Pech hast, auch nur acht Gramm. Und wenn du ihn ein paar Tage lang zu Hause gelagert hast, enthält er nur noch zwei Milligramm.

Kochen zerstört Vitamine

Beim Kochen von Nahrungsmitteln wandern wichtige Vitamine ins Kochwasser. Danach werden sie in den Abfluss heruntergespühlt. Beispiel Erbsen: Frisch und tief eigefroren sind Erbsen voller Vitamine. Beim Auftauen enthalten sie pro 100 Gramm noch 20,5 Milligramm Vitamin C. Nach dem Kochen allerdings nur noch 8,1 Milligramm.

 

Wenn Nahrungsmittel  sehr kurz und bei hohen Temperaturen erhitzt werden, ist der Vitaminverlust gering. Werden sie stundenlang warm gehalten, sind die Vitamine zu gut wie alle raus. Es kann dir also passieren, dass dein Kantinengemüse so gut wie kein Vitamin C mehr enthält.

 

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