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Nur mit Vitamin-Präparaten können Sie einen Mangel sicher verhindern

Viele “Ernährungsexperten” bestreiten den Nutzen von Vitaminpräparaten. In unserem “Vitamin-Schlaraffenland” nehme ohnehin jeder mit der Nahrung genug davon auf. Ausserdem seien die Präparate sogar gefährlich.

Doch solche knackigen und oft mit grossen Medien-Geheule verbreiteten Aussagen entpuppen sich bei näherem Hinsehen meist als Fehlinformation. Das jüngste Beispiel ist Folsäure, deren herzschützende Wirkung  jahrelang bestritten wurde.

Fast jeder dritte Deutsche setzt inzwischen auf Vitalstoffpräparate, weil er meint, sich damit vor Krankheiten schützen. Immer noch belächeln viele Mediziner  diese Massnahme, denn ihrer Meinung  nach ist die Einnahme unnütz, weil es bei unserer Ernährungsweise überhaupt keine Vitalstoffmängel gäbe.

Auch von offizieller Seite – z.B. von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), die hier zu Lande die offiziellen Empfehlungen zur Vitalstoff – Aufnahme erstellt – werden Vitalstoffpräparate abgelehnt. Begründung: Wer sich gesund ernährt , benötigt keine Präparate. Allerdings empfiehlt die DGE  fuer eine gesunde Ernährung täglich mindestens fünf Portionen (600 bis 800g) Obst und Gemüse. Das sind jedoch Mengen, die nur die Wenigsten von uns tatsächlich erreichen.

Ab 60 besonders anfällig für einen Vitalstoffmangel

Dass es mit der Vitalstoffversorgung in Deutschland keineswegs so gut bestellt ist wie stets offiziell behauptet, belegen auch Zahlen, die das staatliche Robert-Koch-Institut in Berlin ermittelt hat.ª

Danach bestehen besonders für die Vitamine Folsäure, Pantothensäure und Vitamin E erhebliche Defizite. Nicht einmal jeder Zweite kommt auf die Tagesempfehlung.

An diesen Vitaminen mangelt es den Deutschen  

  Männer   Frauen
Folsäure 89,5 %   96,1 %
Vitamin E 64,8 %   67,7 %
Pantothensäure  51,3 %   83,1 %
Biotin 39,4 %   66,0 %
Vitamin C 32,7 %   28,7 %
Vitamin B1 17,5 %   37,5 %
Vitamin B2 14,5 %   29,2 %
Vitamin B6 10,9 %   15,6 %
Vitamin B12 15,0 %   10,0 %
(Angegeben ist jeweils, wieviel Prozent der Deutschen unterhalb der offiziellen täglichen Mindestmenge liegen. Besonders ausgeprägt ist der Mangel an Folsaeure.

Vitalstoffe

Häufige Gründe für Vitalstoffmängel sind:

  • mangelnde Aufnahmefähigkeit des Darms (z.B. bei Menschen über 60 oder bei Darmerkrankungen)
  • chronische Krankheiten wie Diabetes, Nierenschwäche, Krebs (erhöhter Bedarf)
  • Mangelernährung (zu wenig Obst und Gemüse)
  • dauerhafte Einnahme von Medikamenten wie Kortison, Diuretika (Entwässerungsmittel), Abführmittel, Säureblocker u.a. (erhöhter Verbrauch oder herabgesetzte Aufnahme)
  • Alkoholkonsum und Rauchen
  • Schwangerschaft und Stillzeit (erhöhter Bedarf)

Vor allem ältere Menschen leiden  bei uns häufig an einem Vitalstoffmangel. Beispielsweise hat eine Erhebung der Universität Hannover  ergeben, dass 10 % der Frauen und 15% der Männer  über 60 Jahren in Deutschland zu wenig Vitamin B12 zu sich nehmen. Der Grund: Im Alter lässt die Aufnahmefähigkeit des Darms für diesen , aber auch für andere Vitalstoffe nach.

Vitaminmangel: die schleichende Gefahr

“Aber wenn wir tatsächlich zu wenig Vitamine aufnehmen, weshalb gibt es dann bei uns keine typischen Mangelkrankheiten wie Skorbut (Vitamin C-Mangel) oder Rachitis (Vitamin D Mangel)?”  werden jetzt sicherlich viele von Ihnen fragen. Vitaminmangel ist ein schleichender Prozess, und zu massiven Mangelsymptomen kommt es erst ganz an dessen Ende.

Vitalstoff

Ein Mangel macht Sie zunächst anfälliger für leichtere Gesundheitsstörungen wie Erkältungen, Müdigkeit, Erschöpfung, Reizbarkeit oder Stress.

In späteren Stadien treten dann aber auch ernsthafte Erkrankungen auf.

Ein Vergleich: Ihre Blumen düngen Sie ja ebenfalls Regelmäßig und nicht erst dann, wenn die Blätter wegen Nährstoffmangel schon braun sind. Die Pflanze wird dadurch widerstandsfähiger und wächst viel kräftiger.

Diese Krankheiten werden durch Nährstoffmangel begünstigt:

  • Gefäßschäden (Arteriosklerose;    Folgen: Herzinfarkt,Schlaganfall, Durchblutungsstörungen
  • Alzheimer und Parkinson
  • Augenerkrankungen (u.a.Grauer Star, Makula-Degeneration)
  • Osteoporose
  • Arthrose, Arthritis
  • Krebs
  • Schilddrüsenerkrankungen

Neben Vitaminen und Mineralstoffen mangelt es den meisten Menschen auch an den essentiellen Omega-3-Fettsäuren. Diese schützen uns u.a. vor Gefäßschäden und chronischen Entzündungen (z.B. den Gelenken). Unsere Vorfahren, die Jaeger und Sammler, deckten ihren Bedarf vor allem mit Fisch und Fleisch von Wildtieren. Letzteres enthält lediglich 4% Fett, aber viel Omega-3-Fettsäuren. So nahmen Steinzeitmenschen täglich etwa 1,5 Gramm Omega-3-Fettsäuren auf.

Vitalstoffe

Heute erreichen wir weniger als ein Zehntel dieser Menge. Denn das Fleisch unserer Zuchttiere enthält zwar fast 20 % Fett, doch kaum Omega-3-Fettsäuren. Der Grund:  Im Gegensatz zu frischen Gräsern und Blättern ist im heutigen Mastfutter nur sehr wenig dieser Fette enthalten.

Gefahr durch Vitamine? Viele Medien berichten unseriös 

Doch Menschen, die sich dieser Defizite bewusst sind und zu entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln greifen, werden in letzter Zeit stark verunsichert. Denn viele Medien berichten gross darüber, wie gefährlich diese Mittel angeblich sein sollen. Wir haben solche Berichte schon öfter als blanke Panikmache entlarvt. Denn bei näherem Hinsehen entpuppen sich die zugrunde liegenden Studien als fehlerhaft und fragwürdig. Viele Zeitschriften und Fernsehsender übernehmen solche Meldungen jedoch unkritisch, ohne die Studien genauer zu prüfen. Denn in ihrer Welt gilt: Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten, mit denen sich Auflage und Zuschauerquote steigern lasse.

Solche Aussagen sind unverantwortlich. Seriöse Vitalstoff-experten (Orthomolekularmediziner) sehen die Vitalstoffe dagegen als eine sinnvolle und notwendige Ergänzung zur Schulmedizin an. In hohen Dosierungen können sie nicht nur Mangelkrankheiten vorbeugen, sondern sogar zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden.

Endgültig bewiesen: Folsäure verhindert Schlaganfälle 

Ein typisches Beispiel für die Verunglimpfung von Vitalstoffen ist die Berichterstattung über die Wirkung von B-Vitaminen gegen Herzinfarkte und Schlaganfälle. Folsäure, Vitamin B6 und B12 bewirken zusammen den Abbau des Gefäßgiftes Homocystein. Das ist aus vielen Laborversuchen und kleineren Studien an Menschen schon lange bekannt.

Als jedoch mehrere gross angelegte internationale Studien mit Tausenden von Teilnehmern diesen Effekt zunächst nicht bestätigen konnten, wurde diese Meldung fast triumphal in vielen Medien verkündet. Manche behaupten sogar, Folsäure würde Schlaganfälle eher begünstigen.

Doch Experten der Universität Chicago haben sich die  Daten noch einmal genauer angeschaut. Sie fanden erhebliche Mängel im Studienaufbau, z.B. war die Behandlungsdauer oft zu kurz oder es wurde nicht berücksichtigt, dass in einigen Ländern die Nahrungsmittel ohnehin mit Folsaeure angereichert werden. Hier bringt dann eine zusätzliche Einnahme wenig.

Nachdem solche störenden  Faktoren korrigiert wurden, lag ein eideutiges Ergebnis vor. Mit Folsäure und seinen Partner-Vitaminen B6 und B12 kann tatsächlich  jeder 3. neue Schlaganfall verhindert werden!

Sie können also beruhigt zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Dennoch sollten Sie die Einnahme höherer Dosierungen stets mit Ihrem Therapeuten abstimmen.

Vitalstoffe

Die Größten Lügen über Vitamine und Mineralstoffe

Falsch:   In Deutschland gibt es keinen Vitalstoffmangel
Richtig:   Selbst staatliche Behörden wie das Robert-Koch-Institut haben fuer einige Vitalstoffe (z.B. Folsäure oder Vitamin E) grosse Versorgungslücken aufgedeckt.
Falsch:   Mangelkrankheiten treten bei uns nicht auf
Richtig:   Vitalstoffmaengel verlaufen schleichend. Ihr Körper leidet schon lange, bevor schwere Symptome wie Skorbut oder Rachitis sichtbar werden. Dagegen waren Arteriklerose, Alzheimer oder Augenerkrankungen durch schleichende Mängel gefördert.
Falsch:   Vitaminpräparate schaden mehr, als sie nutzen.
Richtig:   Der Nutzen ist in vielen Studien eindeutig belegt, und alle Studien der letzten Zeit, die das Gegenteil behaupteten, hielten den Nachprüfungen der Experten nicht stand.
Falsch:   Zitrusfrüchte sind die besten Vitamin-C-Lieferanten.
Richtig:   Viele einheimische Obst-und Gemüsesorten enthalten deutlich mehr Vitamin C, z.B. Johannisbeeren, Erdbeeren, Paprika, Spinat, Brokkoli oder Fenchel. Ihr zusätzlicher Vorteil: Früchte aus heimischer Produktion sind meist weniger schadstoffbelastet und frischer als Importware.

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